Beitragsseiten

Lieber Leser, liebe Leserin,

diese Chronik wird bis zu unserem großem Fest am 29.Juli 2018 nach und nach veröffentlicht. Das Ende der Chronik findest Du dann erst einmal nur in der Festzeitschrift, welche Du am Tag der offenen Tür kostenlos von uns erhalten kannst.

Alle Informationen findest Du auf unserer 50plus5-Sonderseite.

Um Dir das Lesen dieser Chronik einfacher zu machen, haben wir sie für Dich mehrere Abschnitte unterteilt. Die Punkte findest Du am rechten Rand. Wir haben uns sehr bemüht unsere Geschichte mit all den spannenden Abenteuern vollständig aufzuschreiben. Dennoch kann es passiert sein, dass uns das ein oder andere Detail verloren gegangen ist. Falls Du Ergänzungen zu unserer Chronik hast, freuen wir uns sehr über Deinen Hinweis an unseren JFW.

Nun wünschen wir Dir viel Spaß beim Lesen unserer Chronik. Deine Jugendfeuerwehr Hohendeich.

PICT JF Gestern heute 180224 tmb Ss


1954 wurde die erste Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich von Reinhard Reymers aufgestellt und betreut. Damals bestand die Jugendgruppe aus zwei Teilen mit jeweils 12 Jungen. Die Gruppen übten schon fleißig und führten beim 50-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich 1955 sogar eine Übung und einen Wettkampf vor. Ausgerüstet mit jeweils einem Kleintraktor und einer Edur-Pumpe mit Gartenschläuchen wurde gegeneinander angetreten.

PICT JF Vorfuehrung Hohendeicher Feuerwehrtag 1955

Für ihren Fleiß bekamen sie von Oberbranddirektor Schwarzenberger eine große Torte überreicht, die natürlich sofort verzehrt wurde.

PICT JF Torte zur Siegerehrung 1955

Die Mitglieder der Jugendgruppe waren alle uniformiert und mit großer Begeisterung bei der Sache. Jedoch konnte man sich auch nach langen Verhandlungen in Hamburg doch nicht entschließen, eine Jugendfeuerwehr zu gründen. 1956 wurde die Jugendgruppe mit dem Versprechen „Alle werden Feuerwehrmann!“ wieder aufgelöst. Und es sollte noch zwölf Jahre bis zur Gründung der Jugendfeuerwehr Hohendeich am 29.02.1968 dauern.


Die Gründung und der Aufbau der Jugendfeuerwehr (JF) Hohendeich wurde ganz maßgeblich durch den damaligen Oberfeuerwehrmann und ersten Jugendfeuerwehrwart (JFW) Hans Emmen bestimmt.

Es war beim ersten Verbandsfeuerwehrtag 1967 Kirchwerder, als dort die JF Wellingsbüttel erstmals in der Öffentlichkeit auftrat. Hierdurch kamen dem ehemaligen Wehrführer der FF Hohendeich, Reinhard Reymers und Oberfeuerwehrmann Hans Emmen die Idee, auch eine JF Hohendeich zu gründen. Obwohl es einige Kritiker und sogar Gegner in der Wehr gab, ließen sich beide nicht entmutigen und fanden auch Jungen, die bereit waren mitzumachen.

Das Gründungsdatum der JF etwas Besonderes sein sollte, wurde es auf den 29. Februar 1968 festgelegt.

1968 Gruendungsfoto JF Hohendeich 2964

Die Gründungsmitglieder diese 4. Hamburger Jugendfeuerwehr waren: Gerd Buhr, Bernd Görges, Helmuth Haupt, Thomas Johannsen, Wilfried Kaul, Heinz-Werner Schnoor, Volker Köster, Bernd Sommerbeck, Karl-Heinz Thummernicht, Heinz Timmann, Joachim Witthöft und Manfred Witthöft.

Ab März 1968 wurde mindestens wöchentlich theoretisch und praktisch geübt. Am ersten Ausbildungsabend am 07.03.1968 wurden die Abkürzungen der Feuerwehr und Rufnummern gelehrt. Außerdem wurde am LF8 Fahrzeugkunde durchgeführt. Am zweiten Ausbildungsabend standen Knotenkunde und Theorie zu Brennen und Löschen auf dem Plan.

Dokumentation des ersten und zweiten Ausbildungsabends - 1968

Es fehlten allerdings noch die Uniformen, denn es sollte ein neuer Uniformtyp beschafft werden und dieser ließ auf sich warten. Einige jungen glaubten schon nicht mehr daran, jemals eine Uniform zu bekommen. Doch am 14. September 1968 war es soweit: die Einkleidung mit dem neuen Kunststoffuniformen.

Am Nachmittag diesen Tages stellte sich die JF Hohendeich zum ersten Mal der Presse und führte am Hafen Oortkaten einen Löschangriff vor. Die dort anwesenden Gäste, u.a. Bereichsführer Heinrich Meyer und Wehrführer Reinhard Reymers, waren von den gezeigten Leistungen überrascht und erklärten: „Wir brauchen uns um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen!“

Vorstellung Jugendfeuerwehr Hohendeich - in neuen Kunststoffuniformen - 14.09.1968

Beim ersten Wettkampf mit anderen Jugendfeuerwehren, am 27. Oktober 1968, siegte die JF Hohendeich gleich mit deutlichem Vorsprung beim Schnelligkeitswettbewerb und gewann den von der Bäckerei Kaul gestifteten Pokal. Dieser Sieg war Auftakt zu einer Serie von Wettkampferfolgen, die sich während der nächsten Jahre fortsetzen sollte: ob bei Fußballspielen oder Feuerwehrwettkämpfen, fast immer verließ die JF Hohendeich als Sieger den Platz (JFW Hans Emmen hatte offensichtlich ein Geheimrezept für diese Erfolge).

Im Jahre 1969 fand in der ersten Augustwoche ein großes Zeltlager für die Hamburger Jugendfeuerwehren auf dem Campingplatz von Heinrich Kaul am Hohendeicher See statt. Für die rund 100 teilnehmenden Jugendfeuerwehrmänner fanden Fußballspiele, Feuerwehrwettkämpfe und andere Aktivitäten, wie Wanderungen, Schnitzeljagten, usw. statt.

Gruppenbild - Zeltlager am Hohendeicher See 1969


In den folgenden Jahren wurden bei vielen Begegnungen mit anderen Jugendfeuerwehren neue Kontakte geknüpft. Genannt werden sollen hier z.B. folgende Begegnungen und Aktivitäten:

1970 – Zeltlager in Hamburg Neuenfelde
1971 – Zeltlager in Dettingen (Baden-Württemberg)
1972 – Zeltlager und Schlauchbootwettkämpfe im Westerwald
1973 – Wochenende in der Florianshütte in St. Blasien (Schwarzwald)
1973 – Teilnahme am Manöver eines Minensuchers auf der Ostsee
1974 – Zeltlager Münster-Sarmsheim (Rheinland)

Zu erwähnen wäre auch, dass die JF Hohendeich in dieser Zeit alle Schlauchbootwettkämpfe innerhalb und außerhalb Hamburgs gewonnen hat: ein Treffen mit der JF Höhr-Grenzhausen (Rheinlandpfalz) am Hohendeich im Jahre 1971 formte neue Freundschaften. Hieraus ergaben sich danach auch Gegeneinladungen, darunter die Reise nach Sankt Blasien im Jahre 1973. Dort wurden 14 Tage in einer Berghütte, 20 km von der „Zivilisation“ entfernt, verbracht. Hierbei wurde auch die längste Wanderung der JF Hohendeich unternommen: 44 km an einem Tag. Viele Teilnehmer waren der Ansicht, dass dies die schönste Reise war, die sie je mitgemacht hatten. Selbst kochen, abwaschen und ständig das Lagerfeuer in Gang halten ist wohl doch etwas Besonderes!

Anfang der 70er-Jahre wurde auch die beliebten „Beatfeste“ der JF Hohendeich ins Leben gerufen. Einmal wurden hierfür sogar der Zeitung die dazugehörigen Mädchen gesucht.

1976 Beatfeste Maedchen gesucht

1975 war die JF Hohendeich Ausrichter eines großen Zeltlagers am Hohendeicher See. Hierfür wurden bei hochsommerlichen Temperaturen 20 Mannschaftzelte für je 30 Mann, Waschzelte und ein Großraumzelt aufgebaut. Den 387 teilnehmenden Jugendfeuerwehrmännern wurde ein umfangreiches Programm geboten (u.a. eine Fahrt auf der Ostsee, Schlauchbootwettkämpfe, Bundesjugendfeuerwehrwettkämpfe).

Dieses Zeltlager war die letzte große Aktivität von JFW Hans Emmen, denn er war zwischenzeitlich bei der Berufsfeuerwehr Hamburg tätig und übergab daher am 06.01.1976 seinen Posten an Michael Kaul.

Im Zeltlager 1975 am Hohendeicher See hatte die Freiwillige Feuerwehr Fünfhausen die Versorgung der 387 Teilnehmer übernommen. Als damaliger „Küchenchef“ hatte Michael Kaul die Leitung der Versorgung. Hans Emmen machte ihm die Arbeit mit der Jugendfeuerwehr sehr schmackhaft und so nahm Michael Kaul nach der Wahl im Januar 1976 das Amt als Jugendwart an. Für ihn begann damit eine aufregende Zeit. Die Dienste bei der Jugendfeuerwehr waren wöchentlich, dazu kam im Winterhalbjahr am Freitagabend eine Stunde Sport in der Ochsenwerder Turnhalle.

1976 besuchten die Hohendeicher Jugendlichen und Michael Kaul die Freiwillige Feuerwehr Kempten im Allgäu. Hier waren sie einer Einladung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums gefolgt. Als Unterkunft diente ein ehemaliges Ratsgebäude. Eindrucksvoll waren die Ausflüge zur Zugspitze und zum Bodensee, die die JF Hohendeich mit ihrem eigenen Bus, den Hans Emmen steuerte, unternahmen.

Als weiteren Höhepunkt dieser Reise kann man den Auftritt beim „Bunten Abend“ der Freiwilligen Feuerwehr Kempten/ Lenzfried im Festzelt bezeichnen. Hier sorgten die Hamburger mit Shanties und dem „Hamburger Veermaster“ norddeutsche Atmosphäre. Auch die Teilnahme am großen Festumzug blieb jedem in Erinnerung.

1977 folgte dann sogar eine Auslandsreise. Diese führte die JF Hohendeich nach Kitzbühel in Tirol. Auch hier wurde wieder im eigenen Bus - mit dem dann Ausflüge nach Salzburg, dem Großglockner, nach Zell am See und sogar nach Meran in Südtirol unternommen wurden - gefahren. Unvergesslich wird der Unwettereinsatz in Kitzbühel sein, bei dem die JF Hohendeich half, die Straßen von Schutt und Sand freizuschaufeln.

In Kitzbühel werden nach einem Unwetter die Strassen von Schutt und Sand befreit - 1977

1978 fiel das damals 10-jährige Jubiläum in die Amtszeit von Michael Kaul. Dieses wurde im Februar mit einem Festabend im Gemeindezentrum Fünfhausen begangen. Hierzu konnte die JF Hohendeich viele Gäste - nicht nur aus Hamburg - begrüßen.

Im Sommer wurde ein großes Jubiläumszeltlager am Hohendeicher See veranstaltet. Zirka 200 Teilnehmer waren zu verzeichnen. Zum Rahmenprogramm dieses Zeltlagers gehörten Besuche bei der Berufs- und Flughafenfeuerwehr, Stadt- und Hafenrundfahrten sowie eine Ostsee-Butter-Tour. Im Zeltlager fand auch eine Nachtwanderung und ein Schlauchbootwettkampf statt. Zur Kameradschaftspflege traf man sich abends im Festzelt. Am Sonntag gab es einen Zeltlagergottesdienst. Natürlich gab es auch andere Aktivitäten, wie die Teilnahme an vielen Wettkämpfen, die Abnahme der Leistungsspange und Begegnungen mit anderen Jugendfeuerwehren.


1979 löste Wolfgang Jäger, ein Brandmeister der FF Hohendeich, Michael Kaul ab. Wolfgang Jäger führte die Jugendfeuerwehr bis zum März 1984 als dann Axel Sannmann zum nachfolgenden Jugendfeuerwehrwart gewählt wurde. Als Jugendfeuerwehrwartvertreter stand ihm Ulrich Kayser zur Seite.

Sie gingen mit frischem Mut an die Arbeit und schafften es, die damals 14 Jungen immer wieder für die Jugendfeuerwehrarbeit zu motivieren. So wurde jetzt jährlich in ein Zeltlager gefahren und kein Wettkampf ausgelassen.

Im Jahre 1985 nahm die JF Hohendeich erstmals am Erntedankumzug in Kirchwerder teil. Es kostete viel Zeit und Mühe einen Wagen zu schmücken, doch mit tatkräftiger Unterstützung einiger Eltern gelang es doch sehr gut. Im gleichen Jahr wurde auch am Wettkampf um den August-Ernst-Pokal teilgenommen.

1986 wurde der Jugendfeuerwehrwart-Vertreter (JFW-V) neu gewählt. Als Nachfolger von Ulrich Kayser trat Achim Buhr seinen Dienst an. Auch in diesem Jahr wurde wieder an Wettkämpfen und an einem Zeltlager in Baden-Württemberg teilgenommen.

1987 war die JF Hohendeich eine Woche bei der Freiwilligen Feuerwehr Westerbur im Landkreis Aurich zu Besuch. Sie nahm außerdem am Pokalschießen des Ochsenwerder Schützenvereins, am Bundeswettkampf, beim August-Ernst-Pokal und beim Schlauchbootwettkampf teil.

1988 trat ein neuer Jugendfeuerwehrwart-Vertreter sein Amt an. Als Nachfolger von Achim Buhr wurde Jens Helmke gewählt. In diesem Jahr begann die Zeit, in der die Jugendfeuerwehr Hohendeich bei Wettkämpfen immer auf den vorderen Plätzen zu finden war. Es wurde am Landeszeltlager in Neuwied (Rheinlandpfalz) sowie an mehreren Wettkämpfen teilgenommen. Außerdem wurde eine eigene Fotoausrüstung angeschafft.

1989 nahm die JF Hohendeich am Bundesjugendzeltlager in Scharbeutz an der Ostsee teil. Außerdem wurde wieder beim Schlauchbootwettkampf, Erntedankumzug, Pokalschießen und am Bundeswettkampf teilgenommen. Am 23.06.1989 wurde das neue Feuerwehrhaus der FF Hohendeich am Ochsenwerder Elbdeich 325 eingeweiht. Der Neubau war nötig geworden, denn die moderne Technik erforderte mehr Platz. Das bis dahin genutzte Feuerwehrhaus am Ochsenwerder Elbdeich 319 sollte aber erhalten bleiben und so erhielt die JF Hohendeich die einmalige Gelegenheit, ihr eigenes „Jugendfeuerwehrhaus“ zu beziehen.


1990 musste Jens Helmke seinen Posten als Jugendfeuerwehrwart-Vertreter aus beruflichen Gründen aufgeben. Seit dieser Zeit stand Axel Sannmann mehr oder weniger allein vor der Aufgabe, eine Gruppe von 15 bis 17 Jungen auszubilden (nur bei Fahrten und Zeltlagern unterstützte ihn seine Ehefrau Antje).

Gruppenbild JF Hohendeich – 90er

1990 besuchte die JF Hohendeich den deutschen Feuerwehrtag in Friedrichshafen am Bodensee. Außerdem wurde das Landeszeltlager in Baden-Württemberg besucht, sowie an verschiedenen Wettkämpfen teilgenommen. Es fanden sich jetzt auch drei ehemalige Jugendfeuerwehrmänner, die Axel Sannmann bei seiner Arbeit unterstützten: Volker Steffen und Andreas Burmester (Spitzname „Bommel“) von der FF Kirchwerder-Süd und Mirko Plath von der BF.

1991 ging es zum Landeszeltlager in Wolfshagen (Niedersachsen). Beim August-Ernst-Pokal, Sportpokal, Schlauchbootwettkampf, Pokalschießen sowie beim Erntedankumzug waren die Jugendlichen ebenfalls wieder mit Erfolg dabei.

1992 wurde am 6. Landeszeltlager in Hamburg-Allermöhe teilgenommen, sowie an den schon bekannten Wettkämpfen. Im Laufe des Jahres wurden bei der Feuerwehr Hamburg zwei wichtige Entscheidungen für Jugendfeuerwehren getroffen: die Ausarbeitung einer eigenen Jugendfeuerwehrordnung und die Herabsetzung des Eintrittsalters von zwölf auf zehn Jahre. Durch diese zweite Entscheidung kam es bei der JF Hohendeich zu einem Bewerberansturm, der kaum zu bewältigen war. Doch auch ohne diesen Ansturm litt die JF Hohendeich bis dahin eigentlich nie unter Nachwuchsmangel. Durch die Erweiterung des Einzugsbereiches von Ochsenwerder auf die gesamten Vier- und Marschlande waren immer mehr Jungen da, die bei der Jugendfeuerwehr mitmachen wollten.

1993 feierte die JF Hohendeich 25-jähriges Jubiläum. Am Samstag, den 03.07.1993, wurde eine Disco mit Unterstützung von Manfred Hauke (Disco total) veranstaltet, zu der viele Jugendfeuerwehren und Gäste kamen. Am Sonntag konnten sich Interessierte durch die Jugendlichen und Erwachsenen über die Arbeit in der Jugendfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich bei einem Tag der offenen Tür informieren. Außerdem ging es im Sommer zum Zeltlager nach Trier.

Gruppenbild "It's cool man!" im Zeltlager in Trier - 1993

1994 wurden die Schwestern Sandra und Marion Kock am 5. Januar als erste weibliche Mitglieder in der JF Hohendeich aufgenommen. Beide wechselten später in die Einsatzabteilung der FF Hohendeich, Marion Kock ist auch heute noch in der Einsatzabteilung aktiv und unterstützt die Minifeuerwehr Hohendeich.

1995 war ein neuer Jugendfeuerwehrwart-Vertreter gefunden: Hartmut Kock erklärte sich bereit, den Posten zu übernehmen und wurde von den Jugendlichen gewählt. Im Sommer 1995 wurde am Zeltlager in Schneeberg (Sachsen) teilgenommen. Axel Sannmann und Hartmut Kock führten die JF Hohendeich auch in den Folgejahren mit ruhiger Hand. Die Jugendlichen nahmen weiterhin sehr erfolgreich an Wettkämpfen auf Landes- und Bundesebene teil und besuchten zahlreiche Veranstaltungen.

1996 ging es ins 7. Hamburger Landeszeltlager 1996 nach Dorum (Nordsee/ Niedersachsen).

1997 konnten die jungen Feuerwehrleute ihr Können auch live unter Beweis stellen. Auf der Rückfahrt vom Sportpokal in Altengamme (1.Platz) war es ungefähr auf Höhe Schulweg, als bei JFW Axel Sannmann der Pieper auf einen Alarm aufmerksam machte. Feuer im Homannring! Bei einem Einfamilienhaus stand das Dachgeschoss in Flammen. Da die Gruppe mit dem zweiten Fahrzeug unterwegs war und dieses vermeintlich gebraucht wurde und außerdem erfahrene Jugendliche an Bord waren, fackelte JFW Axel nicht lange und fuhr zum Homannring. Vor Ort bauten die Jugendlichen die Wasserversorgung auf und bereiteten das 1. C-Strahlrohr für den Angriffstrupp vor. Eine kluge Entscheidung, denn durch die Unterstützung der JF konnte die FF beim Eintreffen sogleich mit dem Löschen beginnen. Das Haus konnte gerettet werden und der Schaden wurde größtenteils auf das Obergeschoss begrenzt.

1999 fuhren die Jugendlichen der JF Hohendeich zum 8. Hamburger Landeszeltlager nach Pepelow in Mecklenburg-Vorpommern. Noch gut in Erinnerung sind einigen Ehemaligen die ausufernden Zeltlagertaufen. Dabei wurde der Täufling hinterrücks überrascht, dann zumeist an einer Bank oder einem ähnlichen Gegenstand gefesselt und von allen Jugendfeuerwehrleuten mit Stiften bemalt und kunstvoll mit Zahnpasta verziert. Die Zeremonie endete mit einer kalten Dusche.

Zeltlagertaufe