"Alles was Dir gut tut" - Nach der erfolgreich absolvierten Nachtwanderung am 30.04.2016 hieß es am 1. Mai für uns: früh aufstehen! Es ist St. Florianstag!

pict Florianstag2016 160501 1 tmpWas bedeutet St. Florianstag? Es hat zu tun mit dem heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehren. In Hamburg feiern wir jedes Jahr den St. Florianstag, einen Gottesdienst der besonderen Art in der St. Petri Kirche. Dabei gestalten wir Jugendlichen den Gottesdienst aktiv mit. Und ich einer Kirche kann man so einige tolle Dinge machen: wir haben z.B. schon Fussball gespielt oder Zirkuskunststücke aufgeführt. Traditionell sind wir, zusammen mit Jugendlichen anderer Jugendfeuerwehren, für das so genannte Anspiel, welches Bezug auf den Inhalt des Gottesdienstes nimmt, zuständig. Hierzu lassen wir uns in jedem Jahr tolle Dinge einfallen.

In diesem Jahr stand der St. Florianstag unter dem Motto "Alles was Dir gut tut". Hierzu hatten wir uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht und Karten mit Dingen beschriftet, die uns gut tun. "Spazieren gehen", "Schokolade" oder "Freunde" stand beispielsweise auf ihnen. Wir lasen die Karten im Gottesdienst vor. Weniger ist manchmal eben mehr.

Der Gottesdienst ist aber nicht das alles. Traditionell beginnen wir "unseren" St. Florianstag mit einer Übernachtung im Glockenturm der St. Petrikirche, hoch oben über dem Kirchenschiff. Nachts haben wir die Kirche dann ganz für uns allein. Ein sehr schöner und spannender Augenblick.

pict Florianstag2016 160501 2 tmpIm Anschluss an den Gottesdienst findet rund um die Kirche noch ein Außenprogramm statt. Besonderes Highlight in diesem Jahr: Küster Martin Meier feierte sein 15-jähriges Dienstjubiläum in der Gemeinde St. Petri. Da die Kirche und insbesondere Herr Meier eng mit der Hamburger Feuerwehr und deren Höhenrettern verbunden ist, ließen diese es sich nicht nehmen, Herrn Meier vom Glockenturm abzuseilen. Was für ein Spektakel! Für das leibliche Wohl sorgte die Gulaschkanone der FF Langenhorn-Nord. Es gab: Erbsensuppe. Landesfeuerwehrpastorin Ernelie Martens hatte außerdem ein Spielgerät mitgebracht. Das "laufende A", welches wir gleich ausprobierten. Es handelt sich hierbei um ein Teamspiel, bei dem der Läufer im A durch die außen stehenden Teammitglieder mittels Gewichtverlagerung durch ziehen an den Seilen zum Laufen gebracht wird.

 

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Auch in diesem Jahr hat uns der St. Florianstag sehr viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf einen ganz besonderen Florianstag in 2017. Hier findet nämlich das Landeszeltlager der JF Hamburg statt und deshalb wird der St. Florianstag ganz besonders groß gefeiert.

Vielen Dank an die fleißigen Köchinnen und Köche Tanja und Birgit, Heiko und Andreas, die uns Samstag und Sonntag so fabelhaft versorgt haben!

pict JF Ueben290316 1 tmpWeb 2.0 - heute Alltag. Die Nutzer "machen" das Netz und erstellen Inhalte in Form von Videos, Fotos, Beiträgen. Doch was bedeutet das für uns und den Umgang mit den modernen Medien? Wir haben uns an einem Zusammenkunftsabend zusammen mit Bildungsreferentin Kathy Remek darüber Gedanken gemacht.

Am 29.03.2016 besuchte uns Bildungsreferentin Kathy Remek und sprach mit uns über das Thema "Web 2.0". pict JF Ueben290316 4 tmpNach einer kurzen Aufwärm- undVorstellungsrunde ging es auch gleich los: "Wer hat denn ein Handy?", fragte Kathy. Alle meldeten sich. "Und wer hat ein Smartphone?", fragte Kathy weiter. Wieder meldeten sich fast alle. Es zeigte sich, dass wir alle Smartphonebesitzer, WhatsApp- und Facebook-User, einige Twitterer und Instagram-User sind, oder zumindest schon davon gehört haben und schon gar nicht mehr wissen, wie es beispielsweise vor fünfzehn Jahren war, als das Web noch 1.0 hieß und in den Kinderschuhen steckte.

pict JF Ueben290316 2 tmp"Welche Aussage findest Du passend?" Kathy verteilte einige Papierkärtchen mit Aussagen wie "Zeitung muss aus Papier sein", "Ich habe über 400 Freunde bei Facebook", "Früher ging es auch ohne", "Computer finde ich nervig", "Ich finde Facebook toll" und "Ohne Handy geht heute gar nichts mehr" auf dem Boden. Wir konnten uns alle Kärtchen heraussuchen, die für uns passend schienen. Anschließend sprachen wir über unsere Wahl. Warum kann ein Computer beispielsweise nervig sein? "Immer wenn ich einen Computer benutzen will, funktioniert er nicht richtig, macht Updates, oder so", antwortete einer. "Ich nutze lieber mein Handy. Da funktioniert dann alles." Wir waren außerdem einer Meinung: Zeitungen müssen aus Papier sein. Das Rascheln beim Lesen hören, etwas richtig in der Hand haben. Das ist noch was.

Wir haben aber auch festgestellt, dass das heutige Mitmach-Netz und die Technik unser Leben verändert hat. pict JF Ueben290316 3 tmpEin großer Teil unserer Kommunikation läuft über unsere Geräte, in sozialen Netzwerken oder über Apps. Wir müssen vorsichtig sein, dass dies nicht überhand nimmt. Außerdem müssen wir vorsichtig sein, dass wir nicht zu viel von uns preisgeben. Das Netz vergisst nie. Mit Kathy haben wir auch darüber gesprochen, welche Gefahren aus Apps wie beispielsweise WhatsApp hervorgehen können. Außerdem haben wir besprochen, wie das mit den Einstellungen bei Facebook funktioniert und was wir lieber nicht von uns verraten sollten.

Der Abend hat uns sehr gefallen. Vielen Dank Kathy, bis zum nächsten Mal!

Am 14.03.2016 haben wir zusammen mit der Einsatzabteilung geübt. Hierzu haben wir uns um 18:30 Uhr am Feuerwehrhaus getroffen. Basti und Sebel (JFW/ JFW-V) haben die Gruppen eingeteilt. Der Übungsabend bestand aus drei Aufgaben:

In der Remise des FF-Hauses wurde uns zunächst von Sebel das hydraulische Rettungsgerät erklärt. Dabei ging es auch um die patientengerechte Rettung aus einem PKW (das ist ein Auto). Sebel erklärte, wie man bei einem Unfall mit einer eingeklemmten Person vorgehen muss, damit man diese schnell und sicher befreien kann. Später haben wir dann die Schere und den Spreizer ausprobiert. Dabei hat uns immer ein Erwachsener geholfen, weil die Geräte ganz schön schwer sind! Wir mussten Wasserbecher mit ganz viel Gefühl greifen und dann durch einen kleinen Hindernisparcours bugsieren.

pict EV Uebung160314 seitenlage klAn der zweiten Station im Jugendfeuerwehrhaus hatte Basti eine Erste-Hilfe-Übung vorbereitet. Eine Person hatte bei der Benutzung eines Trennschleifers einen Stromschlag erlitten. Wir mussten nun mit Unterstützung der Kameraden aus der Einsatzabteilung Erste-Hilfe leisten. Besonders wichtig bei Stromunfällen ist immer: Eigenschutz beachten! Man weiß ja nicht, ob noch irgendwo Strom fliesst oder Etwas unter Spannung steht! Deshalb immer zuerst: Stecker ziehen oder Sicherung im Sicherungskasten auslösen. Wenn das nicht funktioniert, nimmt man einen isolierenden Gegenstand (z.B. einen Besenstiel aus Holz) und versucht damit den Patienten von der Stromquelle zu trennen. Danach kann man erst mit den Erste-Hilfe Maßnahmen beginnen. So z.B. das Ansprechen und die Atemkontrolle. Unser "Patient" war nicht ansprechbar, atmete aber noch. Deshalb haben wir ihn in die stabile Seitenlage gelegt und seine Vitalfunktionen weiter im Auge behalten. Später kam dann der "RTW", an den wir den Patienten übergeben haben.

Die dritte Station lag im Oortkatener Hafen: wir haben uns nocheinmal angeschaut, wie man einen Unterflurhydranten benutzt. Wir haben den Deckel in der Strasse geöffnet und unser Standrohr aufgesetzt und den Hydranten kurz gespühlt. Dann sind wir noch zu den alten Oberflurhydranten gefahren und haben uns angeschaut, wie die denn eigentlich funktionieren.

Nach den drei Stationen haben wir noch zusammen mit der Einsatzabteilung Erbsensuppe gegessen, die Koch Walther von Hacht für uns gekocht hatte. Lecker! Um 21:15 Uhr war unsere gemeinsame Übung mit der Einsatzabteilung vorbei. Es hat wieder viel Spaß gemacht!

Unsere erste Zusammenkunft im Jahr 2016 fand am 12. Januar statt. Traditionell halten wir im Rahmen der 1. Zusammenkunft eines Jahres unsere Jahreshauptversammlung ab. Die Jahreshauptversammlung ist eine wichtige Veranstaltung, da hier jährlich die anfallenden Posten und Aufgaben neu vergeben werden. Wir wählen beispielsweise einen neuen Jugendsprecher und seinen Vertreter. Außerdem haben wir noch andere Posten, wie beispielsweise den Gerätewart (er muss nach der Praxisausbildung darauf achten, dass alle Geräte vollständig und ordentlich auf dem Fahrzeug verlastet sind) oder den Fotowart (ist für die Fotodokumentation zuständig).

JFW Sebastian eröffnete die Jahreshauptversammlung mit einem Rückblick auf das Jahr 2015, in dem viel passiert ist. So waren wir beispielsweise bei der Nachtwanderung und dem St. Florianstag dabei, außerdem natürlich beim Schlauchbootwettkampf und dem August-Ernst-Pokal. Bei allen Wettkämpfen haben wir ganz gute Plätze erreichen können.

Nach dem Jahresrückblick wurden die Zusammenkunftspläne ausgeteilt. Außerdem haben wir die Einteilung der Reinigungsgruppen und die Telefonliste besprochen. Anschließend haben wir die o.g. Wahlen durchgeführt.

Nach ca. zwei Stunden war die Versammlung beendet. Jetzt kann es losgehen: mit Volldampf ins Jahr 2016!