Neuigkeiten

Spannende Einsätze, Ereignisse bei Wettkämpfen oder einfach Neuigkeiten aus dem Wehrleben: Sie können gespannt sein! Wir berichten.

Wilfried Kaul hängt Feuerwehrhelm mit 63 Jahren nach 48 Jahren ehrenamtlicher Arbeit in der Einsatzabteilung der FF Hohendeich an den Haken.

Am 12.12.16 war es soweit. Unser Kamerad Wilfried Kaul trat, nach dreimaligem Verlängern seiner Dienstzeit in der Einsatzabteilung, mit 63 Jahren nach Erreichen der maximalen Altersgrenze in die Ehrenabteilung der FF Hohendeich über.

Mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr Hohendeich am 01.04.1968 begann Wilfrieds 2016 Wilfried Jubilaeum 161216 tmbFeuerwehrkarriere bei der FF Hohendeich. Als Gründungsmitglied der JF Hohendeich trat er bei vielen Wettkämpfen der Jugendfeuerwehren dieser Zeit an und sorgte für den ein oder anderen Sieg. 

Am 18.07.1972 begann Wilfrieds Engagement in der Einsatzabteilung der FF Hohendeich. Nach Abschluss der Truppmannausbildung erfolgte 1974 die Beförderung zum Feuerwehrmann, 1975 zum Oberfeuerwehrmann und 1982 zum Brandmeister.

„Feuerwehr bedeutet für mich: anderen Leuten helfen. Das ist es, worum es bei der Feuerwehr geht!“, führte Wilfried bereits bei seiner Abschlussrede zum 40-jährigen Dienstjubiläum am 16.12.2010 aus. „Dafür habe ich mich jahrelang eingesetzt und ich habe es immer gerne getan.“ Damals hatte er noch drei Jahre der regulären Dienstzeit vor sich. Doch für Ihn war schon damals klar: er macht weiter, bis es nicht mehr geht.

1968 Gründungsfoto JF Hohendeich 2964 tmbUnd so hängt Wilfried nun mit 63 Jahren, nach Verlängerung seiner Dienstzeit bis zur maximalen Altersgrenze, seinen Helm an den Haken. Für ihn ist dies übrigens ein ganz besonderes Jahr, denn sein Großvater - Heinrich Kaul - begann seine Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich vor genau 100 Jahren, im Jahre 1916. Er engagierte sich 38 Jahre lang ehrenamtlich für die Bürger. Man könnte also meinen: lange Dienstzeiten haben eine gewisse Tradition bei der Familie Kaul. Wehrführer Heiko Jungclaus lobte Wilfrieds langjähriges Engagement für die Wehr und überreichte ihm den Haken für den Helm: eine Erinnerungstafel mit eingelassenem Haken eines alten Feuerwehrgurtes des Feuerwehrkünstlers Herold.

Heiko hob noch einmal den Werdegang von Wilfried hervor: so war er einer der ersten Kameraden mit Ausbildung zum Sanitäter der Freiwilligen Feuerwehr und mit dem so genannten "Defi-Schein", einer Ausbildung zur fachkundigen Handhabung eines Defibrillators. Außerdem sorgte Wilfried - so wie schon zuvor in Jugendfeuerwehrzeiten - auf nationalen und internationalen Wettkämpfen für Erfolge der Wehr. Als Bootsführer war er auch beim Hafengeburtstag im Hamburger Hafen meistens mit von der Partie. Heiko bedankte sich außerdem bei Ehefrau Elke dafür, dass sie ihrem Mann immer den Rücken freihielt und uns außerdem bei unseren Veranstaltungen ebenso tatkräftig unterstützte und überreichte einen Blumenstrauss.

Wilfried bedankte sich bei der Wehr für die spannenden und ereignisreichen Jahre und wünschte der Wehr alles Gute für die Zukunft.  

Wir wünschen Wilfried alles Gute im hochverdienten Feuerwehrruhestand und freuen uns auf weitere Jahre mit ihm in der Ehrenabteilung. Wir werden uns ganz bestimmt bei den Veranstaltungen in seinem und unserem Vereinslokal "Seepavillon" wiedersehen. 

Die/ DEINE Kameraden der FF Hohendeich.

Der Meldeempfänger geht, im Feuerwehrhaus die Meldung: "Kind verletzt." Für uns sind dies ganz besondere Fälle. Denn "die Kleinen" verhalten sich im Notfall oft anders als erwartet, lassen sich beispielsweise schwer beruhigen.

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pict Teddystiftung BerichtFür den Erstfall haben wir unsere Löschfahrzeuge nun mit kuscheligen Begleitern ausgestattet.

Sie sollen den jungen Patienten im Notfall Trost spenden und helfen, den Unfall schnell zu vergessen. In Kooparation mit der Deutschen Teddy-Stiftung überreichte uns Botschafter

Oliver Rapp am 23.07.2016 zwei prall gefüllte Kartons der Trostspender. Gespendet wurden die Teddys von Gerald Eggers, welcher unsere Wehr seit Jahren großartig unterstützt.

Ein erster Teddy kam bereits zum Einsatz: auf dem Campingplatz hatte sich ein 3-jähriges Mädchen an den Speichen ihres Fahrrades verletzt. Der überrreichte Teddy linderte die Schmerzen schnell und nun ist der Trost-Teddy ihr Lieblingsspielzeug.

Wir sagen vielen Dank und hoffen natürlich, dass wir die Teddys nicht zu oft einsetzen müssen.

 

 

 

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Gestern braute sich in den frühen Abendstunden ein Unwetter über Hamburg zusammen und richtete im Nordosten Hamburgs starke Schäden an. Wir waren in Volksdorf im Einsatz. An dieser Stelle würden wir gerne über unsere Arbeit vor Ort berichten, dürfen dies derzeit aufgrund der geltenden "Nachrichtensperre" nicht tun. Daher zitieren wir den Facebookpost der Feuerwehr Hamburg:

 

In der gestrigen Ausgabe der Bergedorfer Zeitung konnten wir etwas lesen, was uns sehr gefällt und zeigt, wie sehr die Bürger unsere ehrenamtliche Tätigkeit zu schätzen wissen. Am 26.06.2016 hatten wir einen Segler aus der Elbe gerettet. Dieser übermittelte uns nun folgende Nachricht:

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Über solch ein Dankeschön freuen wir uns sehr. Wir möchten aber auch betonen:

Wir sind für Sie da. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Ehrenamtlich. Freiwillige Feuerwehr.

 

Wenn Sie unsere Arbeiten unterstützen möchten, können Sie Mitglied im Freiwillige Feuerwehr Hohendeich Förderverein e.V. werden. Wir suchen außerdem ständig neue Mitstreiter. Informationen erhalten Sie hier!

 

„Hilfe, Hilfe! Es sind noch Menschen in dem Gebäude!“ – So wurden wir von unserem Verletztendarsteller Marian am Samstag (16.04.2016) bei unserer Übung an der Feuerwehrakademie Hamburg in Empfang genommen. Schnell war klar: mehrere Personen sind in einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude gefangen und müssen gerettet werden. Eine Lage, die wir in unserem Einsatzgebiet eher selten antreffen, umso wichtiger aber, dass wir sie üben.

Der Angriffstrupp nahm zusammen mit dem Wassertrupp die 3-teilige Schiebleiter ins 2. Obergeschoss vor und rettete eine am Fenster befindliche Person. Der Wassertrupp übernahm anschließend den 2. Angriffsweg über den Treppenraum und fand unter anderem im 3. Obergeschoss weitere Personen, die per Fluchthaube gerettet wurden. Die starke Verqualmung im Treppenraum machte die Orientierung für die Trupps schwierig, umso wichtiger ist das Mitführen von Schlauch und Leine, um sich im Zweifelsfall den sicheren Rückweg antreten zu können.

Die geretteten Personen wurden an der Verletztensammelstelle bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte versorgt und betreut.

Nach weiteren Belüftungsmaßnahmen wurde die Übung mit dem „Abspannen“ beendet.

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Im Anschluss haben wir in den Kellerräumen des Mehrfachübungsobjektes eine PA-Notfallübung (PA=Pressluftatmer) durchgeführt. Ziel: das Retten eines beim PA-Einsatz verunglückten Kameraden, bei dem beispielsweise der Lungenautomat defekt, die Maske defekt oder der Luftvorrat in der Atemluftflasche knapp ist. Der Rettungstrupp geht in diesem Fall mit dem Rettungspack vor und sorgt für die Rettung des verunfallten Kameraden/ Trupps. Der Rettungstrupp führt im Rettungspack ein weiteres Pressluftatemgerät mit Maske mit sich, so dass am Unfallort entsprechendes Gerät 1:1 getauscht werden kann. Im Einsatzfall ist mit erschwerten Sichtbedingungen, z.B. durch Brandrauch zu rechnen. Deshalb müssen solche Handgriffe von jedem Atemschutzgeräteträger regelmäßig geübt werden.

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Das Üben solcher Szenarien wird von jeder Freiwilligen Feuerwehr Hamburgs in Eigenregie durchgeführt und ist fester Bestandteil der Übungs- und Ausbildungs-, sowie Dienstpläne. So garantieren wir den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs zu jeder Zeit qualitativ hochwertige und zielgerichtete ehrenamtliche Hilfe.

Vielen Dank an unsere Verletztendarsteller Maria, Rabea, Marian und Bastian. Außerdem geht ein Dankeschön an Heiko und Sebel für die Ausarbeitung der Übung und die Organisation.