Neuigkeiten

Spannende Einsätze, Ereignisse bei Wettkämpfen oder einfach Neuigkeiten aus dem Wehrleben: Sie können gespannt sein! Wir berichten.

Gestern braute sich in den frühen Abendstunden ein Unwetter über Hamburg zusammen und richtete im Nordosten Hamburgs starke Schäden an. Wir waren in Volksdorf im Einsatz. An dieser Stelle würden wir gerne über unsere Arbeit vor Ort berichten, dürfen dies derzeit aufgrund der geltenden "Nachrichtensperre" nicht tun. Daher zitieren wir den Facebookpost der Feuerwehr Hamburg:

 

„Hilfe, Hilfe! Es sind noch Menschen in dem Gebäude!“ – So wurden wir von unserem Verletztendarsteller Marian am Samstag (16.04.2016) bei unserer Übung an der Feuerwehrakademie Hamburg in Empfang genommen. Schnell war klar: mehrere Personen sind in einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude gefangen und müssen gerettet werden. Eine Lage, die wir in unserem Einsatzgebiet eher selten antreffen, umso wichtiger aber, dass wir sie üben.

Der Angriffstrupp nahm zusammen mit dem Wassertrupp die 3-teilige Schiebleiter ins 2. Obergeschoss vor und rettete eine am Fenster befindliche Person. Der Wassertrupp übernahm anschließend den 2. Angriffsweg über den Treppenraum und fand unter anderem im 3. Obergeschoss weitere Personen, die per Fluchthaube gerettet wurden. Die starke Verqualmung im Treppenraum machte die Orientierung für die Trupps schwierig, umso wichtiger ist das Mitführen von Schlauch und Leine, um sich im Zweifelsfall den sicheren Rückweg antreten zu können.

Die geretteten Personen wurden an der Verletztensammelstelle bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte versorgt und betreut.

Nach weiteren Belüftungsmaßnahmen wurde die Übung mit dem „Abspannen“ beendet.

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Im Anschluss haben wir in den Kellerräumen des Mehrfachübungsobjektes eine PA-Notfallübung (PA=Pressluftatmer) durchgeführt. Ziel: das Retten eines beim PA-Einsatz verunglückten Kameraden, bei dem beispielsweise der Lungenautomat defekt, die Maske defekt oder der Luftvorrat in der Atemluftflasche knapp ist. Der Rettungstrupp geht in diesem Fall mit dem Rettungspack vor und sorgt für die Rettung des verunfallten Kameraden/ Trupps. Der Rettungstrupp führt im Rettungspack ein weiteres Pressluftatemgerät mit Maske mit sich, so dass am Unfallort entsprechendes Gerät 1:1 getauscht werden kann. Im Einsatzfall ist mit erschwerten Sichtbedingungen, z.B. durch Brandrauch zu rechnen. Deshalb müssen solche Handgriffe von jedem Atemschutzgeräteträger regelmäßig geübt werden.

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Das Üben solcher Szenarien wird von jeder Freiwilligen Feuerwehr Hamburgs in Eigenregie durchgeführt und ist fester Bestandteil der Übungs- und Ausbildungs-, sowie Dienstpläne. So garantieren wir den Bürgerinnen und Bürgern Hamburgs zu jeder Zeit qualitativ hochwertige und zielgerichtete ehrenamtliche Hilfe.

Vielen Dank an unsere Verletztendarsteller Maria, Rabea, Marian und Bastian. Außerdem geht ein Dankeschön an Heiko und Sebel für die Ausarbeitung der Übung und die Organisation.

Die Wehrführung der FF Hohendeich für die nächsten sechs Jahre steht fest: Andreas Westphal löst Christian Rath als stellvertrender Wehführer ab.

pict WF WFV BERF 160317 klAm 17.03.2016 wählte die Wahlversammlung der FF Hohendeich Andreas Westphal zum neuen stellvertretenden Wehrführer. Damit übernimmt Kamerad Westphal die Aufgabe von Christian Rath, der das Amt die letzten sechs Jahre bekleidete. Bereichsführer Sebastian Struss gratulierte.

Andreas war lange Zeit stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und Jugendfeuerwehrwart und ist seit vielen Jahren einer der aktivsten Kameraden unserer Wehr. Mit Wehrführer Heiko Jungclaus, den wir bereits im Januar in seinem Amt bestätigten, leitete er bereits zusammen die Jugendfeuerwehr, so dass das Zusammenspiel den Beiden nicht fremd ist. Heiko und Andreas werden die Aufgabe der Wehrführung die nächsten sechs Jahre wahrnehmen.

Die Kameraden der FF Hohendeich bedanken sich bei Christian Rath für die geleistete Arbeit und das Engagement und wünschen Andreas viel Erfolg in seinem Amt.

FF Hohendeich erreicht den 8. Platz bei der Übungs- und Ausbildungsfahrt 2016 der Bereiche Vier- und Marschlande und Bergedorf.

pict UEAF 2016 160405 tmbAm Sonntag, den 3.4.2016 traf sich die Wettkampfgruppe schon früh am Feuerwehrhaus. Abfahrt um 06:30 Uhr. Ziel: die Übungs- und Ausbildungsfahrt der Freiwilligen Feuerwehren der Bereiche Vier- und Marschlande und Bergedorf. In diesem Jahr ausgerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr Neudorf.

Was kam auf die Wettkampfgruppe zu? Zunächst einmal: ein langer Tag mit vielen, teilweise ziemlich anstrengenden Aufgaben. 25 Aufgaben aus allen Sachgebieten der Feuerwehr (z.B. Erste-Hilfe, Brandschutz, Technische Hilfe, Katastrophenschutz) waren zu bewältigen. Dabei zählte nicht nur die reine Qualität der geleisteten Arbeit, sondern auch die Zeit. In maximal fünf Minuten musste jede Aufgabe abgearbeitet werden. Sie können sich sicher vorstellen, dass dies manchmal - und vor allem nach bereits 23 anderen gelösten Aufgaben - knapp geworden ist.

Unsere Wettkampfgruppe konnte alle Aufgaben souverän lösen. Dabei kam es im Verlauf des Tages auch nicht unbedingt auf die Platzierung an. Der eigentliche Sinn hinter der Übungs- und Ausbildungsfahrt - ja, das gibt der Name schon vor - ist genau das: zu üben und sein zuvor erlangtes Wissen auf den Prüfstand zu stellen.

Letztendlich reichte es für unsere Wettkampfgruppe für den 8. Platz. Wir freuen uns schon auf die nächste ÜAF in zwei Jahren. Dann bei unseren Kameraden aus Spadenland. Die Platzierungen im Detail:

1. FF Spadenland
2. FF Krauel
3. FF Neuengamme.

Gastwehren:
1. Berufswehr Süderelbe
2. FF Dassendorf
3. BF Bergedorf

Am 15.02.2016 feierte Kamerad Hubert Knoblauch sein 40-jähriges Dienstjubiläum im Seepavillon am Hohendeicher See. Rund 60 Gäste gratulierten, unter anderem Landesbereichsführer Wronski, Bereichsführer Struss und der Wehrführer der FF Hohendeich, Heiko Jungclaus.

Pict 40JahreDiJu Knoblauch GruppeWronski eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung. Er hob hervor, dass sich im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr innerhalb der letzten 40 Jahre generell viel verändert habe. So wurden die Autos immer größer, die Feuerwehrhäuser aber nicht, was derzeit bei vielen freiwilligen Wehren Hamburgs zu Platzproblemen in den Fahrzeugremisen führt. Auch die Schutzkleidung der Feuerwehrleute habe sich deutlich verändert. So war es in den 70er Jahren noch Segeltuch, heute kommen High-Tech-Materialien zum Einsatz. Außerdem werde heutzutage nicht mehr per Sirenenalarm alarmiert, sondern jeder Feuerwehrmann wird persönlich mittels Funkmeldeempfänger über Einsätze informiert. Eines jedoch, das habe sich nicht verändert: Knoblauch und seine Kameraden stehen zur Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr und dies könne man nicht hoch genug bewerten. Im Namen von Oberbranddirektor Klaus Maurer sprach Wronski Kamerad Knoblauch Dank und Anerkennung aus und gratulierte zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Im Namen des Präses der Freien- und Hansestadt Hamburg Michael Neumann (a.D.) verlieh Wronski die Feuerwehrverdienstmedaille der 1. Stufe und überreichte eine Gedenkplakette.

Auch Bereichsführer Struss bedankte sich für die geleistete Arbeit. Er hob hervor, dass Knoblauch nicht nur 40 Jahre ehrenamtlich tätig war, sondern sich davon auch rund 20 Jahre als Gerätewart engagierte. Außerdem betonte Struss, dass er sehr stolz darauf sei, "die meisten Jubilare in ganz Hamburg im Bereich Marschlande zu wissen". Bereichsführer Struss verlaß die Urkunde und die Glückwünsche der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg und gratulierte im Namen von Landesbereichsführer Wronski und den Wehrführern des Bereiches Marschlande. Ein besonderer Dank galt außerdem Ehefrau Corinna, die ihrem Mann jahrelang den Rücken freihielt.

Im Namen der Wehr gratulierte Wehrführer Jungclaus und stellte noch einmal den Werdegang Knoblauchs dar: dieser begann seine Laufbahn bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr Hohendeich am 01.02.1972. Bereits in jungen Jahren war Kamerad Knoblauch sehr engagiert und bei vielen Ausfahrten und Zeltlagern und Wettkämpfen mit dabei. Ein besonderes Highlight sei der Besuch der FF Kampen zum 100-jährigen Bestehen im Jahre 1976 gewesen: "damals haben wir die Häuser und Strassen von Wasser und Schutt befreit und ordentlich mit angepackt", erinnerte sich Kamerad Knoblauch. Ein Unwetter hatte im Allgäu große Schäden verursacht. Am 21.01.1978 trat Knoblauch in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich ein. Er, der seit 1994 als Gerätewart eingesetzt ist, hatte schon immer ein Fable für Maschinen. So war er beispielsweise der Einzige, der die alte Tragkraftspritze (TS) verlässlich zum Laufen bekam. Er absolvierte in den Jahren seiner Feuerwehrlaufbahn diverse Lehrgänge. Davon viele im technischen Bereich, so beispielsweise den Gruppenführerlehrgang Technische Hilfeleistung und den Lehrgang zum Rüstwagenmaschinisten. Jungclaus bedankte sich bei Kamerad Knoblauch für die geleistete Arbeit und überreichte das Wehrgeschenk zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Auch bei Ehefrau Corinna bedankte sich Jungclaus herzlich.

Wir wünschen unserem Kameraden Hubert Knoblauch alles Gute zum 40-jährigen Jubiläum und hoffen, dass er uns auch noch über das 60. Lebensjahr hinaus in der Einsatzabteilung erhalten bleibt.