Neuigkeiten

Spannende Einsätze, Ereignisse bei Wettkämpfen oder einfach Neuigkeiten aus dem Wehrleben: Sie können gespannt sein! Wir berichten.

Am 15.02.2016 feierte Kamerad Hubert Knoblauch sein 40-jähriges Dienstjubiläum im Seepavillon am Hohendeicher See. Rund 60 Gäste gratulierten, unter anderem Landesbereichsführer Wronski, Bereichsführer Struss und der Wehrführer der FF Hohendeich, Heiko Jungclaus.

Pict 40JahreDiJu Knoblauch GruppeWronski eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung. Er hob hervor, dass sich im Bereich der Freiwilligen Feuerwehr innerhalb der letzten 40 Jahre generell viel verändert habe. So wurden die Autos immer größer, die Feuerwehrhäuser aber nicht, was derzeit bei vielen freiwilligen Wehren Hamburgs zu Platzproblemen in den Fahrzeugremisen führt. Auch die Schutzkleidung der Feuerwehrleute habe sich deutlich verändert. So war es in den 70er Jahren noch Segeltuch, heute kommen High-Tech-Materialien zum Einsatz. Außerdem werde heutzutage nicht mehr per Sirenenalarm alarmiert, sondern jeder Feuerwehrmann wird persönlich mittels Funkmeldeempfänger über Einsätze informiert. Eines jedoch, das habe sich nicht verändert: Knoblauch und seine Kameraden stehen zur Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr und dies könne man nicht hoch genug bewerten. Im Namen von Oberbranddirektor Klaus Maurer sprach Wronski Kamerad Knoblauch Dank und Anerkennung aus und gratulierte zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Im Namen des Präses der Freien- und Hansestadt Hamburg Michael Neumann (a.D.) verlieh Wronski die Feuerwehrverdienstmedaille der 1. Stufe und überreichte eine Gedenkplakette.

Auch Bereichsführer Struss bedankte sich für die geleistete Arbeit. Er hob hervor, dass Knoblauch nicht nur 40 Jahre ehrenamtlich tätig war, sondern sich davon auch rund 20 Jahre als Gerätewart engagierte. Außerdem betonte Struss, dass er sehr stolz darauf sei, "die meisten Jubilare in ganz Hamburg im Bereich Marschlande zu wissen". Bereichsführer Struss verlaß die Urkunde und die Glückwünsche der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg und gratulierte im Namen von Landesbereichsführer Wronski und den Wehrführern des Bereiches Marschlande. Ein besonderer Dank galt außerdem Ehefrau Corinna, die ihrem Mann jahrelang den Rücken freihielt.

Im Namen der Wehr gratulierte Wehrführer Jungclaus und stellte noch einmal den Werdegang Knoblauchs dar: dieser begann seine Laufbahn bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich mit dem Eintritt in die Jugendfeuerwehr Hohendeich am 01.02.1972. Bereits in jungen Jahren war Kamerad Knoblauch sehr engagiert und bei vielen Ausfahrten und Zeltlagern und Wettkämpfen mit dabei. Ein besonderes Highlight sei der Besuch der FF Kampen zum 100-jährigen Bestehen im Jahre 1976 gewesen: "damals haben wir die Häuser und Strassen von Wasser und Schutt befreit und ordentlich mit angepackt", erinnerte sich Kamerad Knoblauch. Ein Unwetter hatte im Allgäu große Schäden verursacht. Am 21.01.1978 trat Knoblauch in die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Hohendeich ein. Er, der seit 1994 als Gerätewart eingesetzt ist, hatte schon immer ein Fable für Maschinen. So war er beispielsweise der Einzige, der die alte Tragkraftspritze (TS) verlässlich zum Laufen bekam. Er absolvierte in den Jahren seiner Feuerwehrlaufbahn diverse Lehrgänge. Davon viele im technischen Bereich, so beispielsweise den Gruppenführerlehrgang Technische Hilfeleistung und den Lehrgang zum Rüstwagenmaschinisten. Jungclaus bedankte sich bei Kamerad Knoblauch für die geleistete Arbeit und überreichte das Wehrgeschenk zum 40-jährigen Dienstjubiläum. Auch bei Ehefrau Corinna bedankte sich Jungclaus herzlich.

Wir wünschen unserem Kameraden Hubert Knoblauch alles Gute zum 40-jährigen Jubiläum und hoffen, dass er uns auch noch über das 60. Lebensjahr hinaus in der Einsatzabteilung erhalten bleibt.

PICT NOTF VU180120 C Leimig 1Am Samstagmorgen (19.01.2018) kam es an der Ecke Oortkatenweg/ Ochsenwerder Landscheideweg zu einem Verkehrsunfall.

Zwei PKW, ein Audi A4 und ein VW Touran, kollidierten auf der Kreuzung. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW in den Seitenstreifen geschleudert. Eine Person wurde leicht verletzt und nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus befördert.

Wir sicherten die Einsatzstelle ab und führten die Erstversorgung der verletzten Person durch. An beiden PKW entstand vermutlich Totalschaden.

Bilder: C. Leimig - Vielen Dank.

PICT NOTF VU180120 C Leimig 2Presseartikel: Bergedorfer Zeitung vom 22.01.2018 - Neuer Unfall auf dem "Marschländer Roulette"

 

 

 

 

 

PICT THK 171029 171031 1Am Morgen des 29.10.2017 wurden wir zur Surfschule (Windsurfing Hamburg & Wulfen) in den Oortkatener Hafen gerufen. Das Hochwasser der Elbe, begünstigt durch den starken Westwind und Sturmtief Herwart, bedrohte einen Campingbus und weitere Fahrzeuge.

Am Eintreffen am Einsatzort stand der Parkplatz der Surfschule bereits ca. 40cm hoch unter Wasser. Ein Bild, was sich auch erfahrenen Kameraden nur selten bietet. So hohes Hochwasser gab es hier schon lange nicht mehr. Auch der angrenzende Löschplatz Oortkaten stand bis zum Strassenrand unter Wasser. Das Wasser bedrohte einen Campingbus und weitere Fahrzeuge, darunter einen Anhänger und ein getrailertes Boot.

Mehrere Kameraden in Wathosen drangen zu den Fahrzeugen vor und sicherten sie mittels Rundschlingen. Anschließend wurden sie mit Hilfe des Löschfahrzeuges aus dem Wasser geborgen. Größere Schäden konnten verhindert werden. Der Bus und die Fahrzeuge wurden an die Polizei/ die Besitzer übergeben.

 

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Am 29.12.2017 wurden wir zu unserem 108. Einsatz in 2017 alarmiert. Mit dem Einsatzstichwort THWAK verbinden wir im Regelfall eine technische Hilfe auf dem Wasser (klein). Vor dem Ausrücken wurde uns mitgeteilt, dass sich die Einsatzstelle jedoch an Land befand und wir von der Polizei zur Aufnahme einer Ölspur alarmiert wurden.

Auf dem Overwerder Hauptdeich kam eine Fahrerin mit ihrem PKW von der Strasse ab und überfuhr dabei einige der Betonpoller. Das Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls über die Poller auf die Wiese geschleudert. Die Fahrerin des PKW wurde leicht verletzt.

Wir sicherten die Einsatzstelle während der Bergung des PKW ab und nahmen anschließend das ausgelaufene Öl auf.

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© Fotos: privat - Vielen Dank.

Am Mittag des 26.10.2017 wurden wir unter dem Stichwort THY zu einem Notfall auf einem Baugerüst an einer der neuen Windkraftanlagen am Ochsenwerder Landscheideweg gerufen.

PICT THY 171026 171030 tmbEin Mitarbeiter hatte über Unwohlsein geklagt und den Rettungsdienst alarmiert. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle fanden wir auf dem Baugerüst eine leblose Person vor und begannen sofort mit der Reanimation. Leider blieben alle Maßnahmen erfolglos, der Mitarbeiter verstarb an der Einsatzstelle und wurde im Anschluss von Kräften der Berufsfeuerwehr von dem Gerüst geborgen. 

Eingesetzt waren 26 Kräfte verteilt auf einen Löschzug der BF, eine Freiwillige Feuerwehr, den Führungsdienst B, die Höhenrettungsgruppe, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug.

 

 

Presselinks:

Presseartikel in der Bergedorfer Zeitung:

Presse BZ 171027 Arbeiter stirbt in 20m Hoehe tmb

Arbeiter stribt in 20 Meter Höhe
Quelle: Bergedorfer Zeitung
Datum: 27.10.2017